Der monatelange Kampf um die Übernahme von Porsche durch VW hat nun endlich durch den Rücktritt Wiedekings ein Ende gefunden. Porsche Vorstandschef Wiedeking, der Porsche jahrelang erfolgreich geführt hat, zieht sich nun mit einer 50 Millionen Euro Abfindung zurück und stimmt so einer Übernahme durch VW zu. Der einmal zu hoch pokernde Wiedeking hinterlässt Porsche nun einen Schuldenberg von 10 Millionen Euro, die VW nun trägt, zuzüglich anfallender 4 Millionen Euro Kapitalausgaben, wodurch sich der Schuldenbetrag auf 14 Millionen Euro erhöht, was mehrere Nachrichtensender verlauten ließen. VW-Chef Winterkorn versicherte jedoch eine Arbeitsplatzgarantie der Porschemitarbeiter und sieht Porsche bis spätestens 2011 in den Volkswagenkonzern integriert, der nun 10 Automarken führt, unter Anderem Seat und Skoda. Porsche bleibt eigenständig und das populäre Image der Marke soll erhalten bleiben, was bereits bei der Integration Audis erfolgreich klappte, ganz getreu dem Motto: VW innen, Porsche außen. Laut Winterkorn sei dies eine Bereicherung für jedermann.
Ich persönlich bin froh, dass diese Schlammschlacht zwischen Piech und Wiedeking nun doch ein Ende gefunden hat. Wiedeking gehörte zu den erfolgreichsten Managern Deutschlands und machte Porsche zu dem was es heute ist, sodass die hohe Abfindung im Verhältnis zu den Einnahmen die er Porsche erbracht hat, gerechtfertigt erscheint.


Juli 26th, 2009
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